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MPU wegen Punkten in Flensburg

Punkte in Flensburg sind auf Grund der hohen Kontrolldichte in Deutschland schnell gesammelt. 4 x erheblich zu schnell und schon ist das Punktekonto mit 8 Punkten voll. Auch weniger Punkte können im Einzelfall eine MPU rechtfertigen.

Hat ein Betroffener nun 8 Punkte oder sogar vielleicht mehr, da kann es sein, dass er eine MPU wegen dieser Punkte machen muss. In jedem Fall wird zunächst der Führerschein entzogen. Für die Wiedererteilung gilt eine Sperrfrist von 6 Monaten. In dieser Zeit darf kein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr geführt werden.

Bei einer Entziehung der Fahrerlaubnis muss diese schliesslich durch einen Wiedererteilungsantrag neu beantragt werden. Dieser Antrag kann zeitlich genau abgestimmt schon vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Wir raten unseren Mandanten an, dieses auch zu tun.

Denn so kann herausgefunden werden, ob die Fahrerlaubnisbehörde im konkreten Fall eine MPU fordert, so dass bereits mit der Vorbereitung begonnen werden kann. Erfahrungsgemäß wird nicht in jedem Fall wegen zu vieler Punkte eine MPU angeordnet.

Es kommt immer auf den Einzelfall an. Haben Sie zum Beispiel die 8 Punkte über einen längeren Zeitraum angesammelt und dabei immer verschiedenartige Verstöße begangen, so ist es durchaus möglich, dass keine MPU angeordnet wird.

Verstöße in kürzester Zeit

Wurden die Verstöße aber in kürzester Zeit hintereinander begangen, so wird in der Regel eine MPU angeordnet. Um die MPU erfolgreich zu bestehen, empfehlen wir eine individuelle Vorbereitung unter Aufarbeitung der begangenen Delikte. Zunächst fordern wird Ihre Führerscheinakte angefordert. Dann besprechen wir mit Ihnen die Problematik und bringen Ihnen sodann Stück für Stück das erforderliche Wissen, Vermeidungsstrategien und Argumente für das MPU-Gespräch bei.

Das Besondere bei der „Punkte-MPU“ liegt darin, dass jedes einzelne Delikt aufgearbeitet werden muss. Es gibt nicht wie z.B. bei einer MPU wegen Drogenkonsums einen Abstinenznachweis, der beweist, dass Sie abstinent sind und sich damit verändert haben. Der Psychologe wird daher ein noch genaueres Augenmerk auf Ihre Vorbereitung legen.

Sie müssen sich mit jedem einzelnen Delikt befassen. Der Psychologe wird Ihnen hierzu Fragen stellen. Er wird wissen wollen, wie Sie sich die Verstöße erklären, ob Sie sich Gedanken über Ihre erhöhte Risikobereitschaft, Ihre Gemütsverfassung, ein erhöhtes Unfallrisiko  u.v.m. gemacht haben.

Er wird Sie nach Ihrer damaligen und auch heutigen persönlichen und beruflichen Situation befragen und wissen wollen, ob Sie sich selbstkritisch mit den Verstößen auseinandergesetzt haben. Er wird erfragen, welche Strategien Sie entwickelt haben, um zukünftig nicht mehr negativ im Straßenverkehr aufzufallen.

Wir helfen Ihnen bei der Aufarbeitung all dieser Fragen und bereiten Sie “punktgenau” vor, damit Sie bald wieder Ihren Führerschein in den Händen halten.

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