Überspringen zu Hauptinhalt

Alkohol im Straßenverkehr

Alkohol im Straßenverkehr ist eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle. Deshalb hat der Gesetzgeber klare Promillegrenzen eingeführt, die mit Bußgeld, Einträgen im Fahreignungsregister beim KBA in Flensburg, Fahrerlaubnisentzug oder sogar mit Freiheitsstrafen geahndet werden.

Über 15 Millionen der Erwachsenen in Deutschland trinken regelmäßig Alkohol. Ein großer Teil davon trinkt oft einen “über den Durst” (gesundheitlich bedenklicher Konsum oder bereits Missbrauch).

Über 2,3 Millionen gelten sogar als alkoholkrank.

Promillegrenzen

Für Fahranfänger gilt in der zweijährigen Probezeit sowie für Personen bis 21 Jahre die Null-Promillegrenze. Der Gesetzgeber hat diese Regel eingeführt, weil gerade junge Menschen statistisch häufig in Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss verwickelt sind.

Ab 0,3 Promille wird von einer sogenannten “relativen Fahruntüchtigkeit” ausgegangen.

Bei auffälliger Fahrweise, beispielsweise Schlangenlinien oder der Verursachung eines Verkehrsunfalles kommt schon ab diesem Alkoholwert eine Straftat wegen Trunkenheit im Verkehr in Betracht. Hier drohen Geld- oder Freiheitsstrafen und die Entziehung der Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate. In Flensburg kommen 3 Punkte im Fahreignungsregister hinzu.

Werden Sie mit einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille und mehr am Steuer erwischt, gilt dies als Ordnungswidrigkeit und wird beim Erstverstoß mit einer Geldbuße von 500 Euro, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten geahndet.

Ab 1,1 Promille ist die sogenannte „absolute Fahruntüchtigkeit“ erreicht.

Die Wahrscheinlichkeit, einen Unfall zu verursachen, ist zehnmal höher als unter nüchternen Bedingungen.

Ab 1,6 Promille erfolgt zusätzlich zu den unter „1,1-Promillegrenze“ genannten Sanktionen eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), da mit großer Wahrscheinlichkeit chronischer Alkoholmissbrauch vorliegt.

Bei einer Alkohol-MPU kommt es auf viele Faktoren an. Eine Abstinenz muss nicht unbedingt eingehalten werden. Es kommt immer auf den Einzelfall an.

Auch das sog. “Kontrollierte Trinken” ist möglich. Jeder Fall ist gesondert und sorgfältig zu prüfen.

Eine der Hauptursachen des Fahrens unter Alkoholeinfluss ist mangelndes Problembewusstsein. Und genau das ist es, was der Psychologe in der MPU ergründen will.

Haben Sie sich wirklich mit dem Thema Alkohol auseinandergesetzt. Und zwar offen, ehrlich, selbstreflektierend und problembewusst.

Hierbei helfen wir Ihnen natürlich im Rahmen der Vorbereitung ebenfalls.

Genug gelesen? Kontakieren Sie uns jetzt!

An den Anfang scrollen